HörenWas ist das Museum? ein Radiointerview mit Claudia Ehgartner [mumok]
von Mustafa Arslan, Mohammad Bahram und Hakan Solmaz
Wir sind Hakan, Mohammad und Mustafa. An einem heißen Julinachmittag treffen wir uns im Museumsquartier. Dort erwarten und schon Claudia Ehgartner, Kunstvermittlerin, und Herr Drucklarn, Museumssicherheitsbeauftragter.
In solcher Begleitung dürfen wir hinter die Kulissen des mumoks, dort, wo sonst keine Besucher einen Zugang haben. Wir spazieren durch die klimatisierten Depots. Rundherum ruhen Kunstwerke in Millionenwert.
Jetzt erfahren wir auch, was mit der modernen Kunst gemeint ist. Das sind Bilder, Skulpturen und Installationen, die im 20. und 21. Jahrhundert entstanden sind. Nach der Begehung sprechen wir mit Claudia Ehgartner. Was erfahren wir genau? Hört in unseren Beitrag rein!
[0:48] Das Kennenlernen
Claudia Ehgartner: Mein Name ist Claudia Ehgartner. Ich leite die Abteilung Kunstvermittlung für die Bereiche Kinder, Jugend, Familien und Schulen am mumok. mumok ist die Abkürzung für „Museum moderner Kunst“ und der korrekte Name, der ganz Name ist eigentlich „Museum moderner Kunst – Stiftung Ludwig Wien“. Das Museum hier im Museumsquartier gibt es inzwischen ein bisschen mehr als zwölf Jahre. Wenn man ins Museumsquartier im 7. Bezirk kommt und so durch den Haupteingang geht, sieht man’s eigentlich gleich. Das ist so ein großer, grauer Block. Die Architekten wollten das so, dass es ein bisschen wie ein Bunker ausschaut, damit man nach außen hin auch sieht, dass da was gebunkert ist, dass da was gelagert ist, dass das eine Sammlung ist, die geschützt wird auch. Und außen sind so graue Lavasteinplatten. Und da ist es ganz gut, wenn man öfters einmal hinschaut, weil wenn’s geregnet hat, haben die eine andere Farbe, also sind sie so ganz dunkelgrau und wenn die Sonne draufscheint, sind sie ganz hell, und das ist auch Absicht.
[2:13] Welche Themen werden im mumok ausgestellt?
Claudia Ehgartner: Das ist eine sehr spannende Frage, weil … es gab zum Beispiel eine Ausstellung im vergangenen Jahr über Kunst und Mode, also wo gibt’s da Überschneidungen, welche Künstler haben auch Mode gemacht oder sich mit Mode beschäftigt? Welche Modeleute haben sich auch mit Kunst beschäftigt? Und so weiter. Das war eine sehr große Ausstellung. Zur Zeit gibt es aber eine Ausstellung, wo nur Werke eines Künstlers ausgestellt werden. Also da ist es eigentlich kein Thema. Da ist das Thema: Wir zeigen jetzt die Kunst des Künstlers oder der Künstlerin. Dann gibt’s zur Zeit bespielsweise auch eine Ausstellung aus der Sammlung, die hat den Titel „in progress“. Und da werden Werke aus der Sammlung ausgestellt, und da gibt’s auch immer ein unterschiedliches Thema. Diesmal hat man gemeint, man zeigt so mal die tollsten oder die Werke, die gerne viele Besucher_innen sehen, die auch am bekanntesten sind oder so, die die Sammlung auch so ausmachen. Das bleibt jetzt für ein halbes Jahr und danach ist wieder ein bisschen ein anderes Thema.
[3:24] Gab es Ausstellungen zu Genderfragen?
Claudia Ehgartner: Ja, leider viel zu wenig. Es gab eine Ausstellung, die hatte den Titel „Gender Check“ und hat Kunst aus osteuropäischen Ländern gezeigt mit dem Schwerpunkt auf Fragen zu Genderthemen.
[3:44] Gibt es Sachen, wo sich Leute aufgeregt haben?
Claudia Ehgartner: Ja, oft, ganz oft. Bei uns regen sich oft Leute auf. Also wenn ich mit Menschen durch die Ausstellung gehe, und das mach ich mit Leuten unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Interessen. Und immer wieder regen sich die Leute auf. Und manchmal ist das gut, weil man muss sich ja über manche Dinge aufregen und manchmal ist es auch wichtig, dass man dann auch in eine Diskussion kommt und nicht nur „ja, aha, schön, das ist nett …“. Das interessiert uns ja im Museum auch nicht, sondern es geht auch schon um eine Diskussion und um Meinungen auch um Haltungen. Und manchmal gibt’s aber auch Leute, die kommen und wissen schon vorher, dass sie nur schimpfen werden. Das find ich dann schade.
[4:32] Mit einer Tasche oder Rucksack ins Museum reingehen, im Ausstellungsraum essen – beides ist wohl verboten. Was ist das richtige Benehmen in einem Museum?
Claudia Ehgartner: Es gibt so Diskussionen … Ich arbeite schon lang in dem Bereich und war mit einer Gruppe unterwegs und wir haben’s lustig gehabt und haben laut gelacht. Und dann ist ein anderer Besucher hergekommen und hat gesagt: „Da darf man nicht lachen!“ Und ich hab gesagt: „Sie, ich arbeite da, ich weiß, da darf man lachen.“ Und er hat gesagt: „Nein, da darf man nicht lachen!“ (Lachen) Er hat mich ignoriert in seinem … in meiner Funktion eigentlich, ja, und hat mir nicht geglaubt, und der Kollege von der Aufsicht war verwirrt, ja, weil was soll er jetzt? Also da gibt’s unterschiedliche Meinungen. Aber man darf lachen, man soll reden, man kann sich auf den Boden setzen, das muss man manchmal, weil wenig Sitzgelegenheiten sind. Man kann herumschlendern, man kann schnell durchgehen, man kann langsam gehen, also so, wie man gerne möchte. Man darf die Kunstwerke in den meisten Fällen nicht berühren. Manchmal aber gibt es Kunstwerke, da soll man das sogar, und da muss man halt darauf achten, was dabeisteht. Wir haben eine Ausstellung gehabt von Franz West, da ist das Kunstwerk nur ein Kunstwerk, wenn man es berührt, wenn man damit hantiert. Ist aber eher seltener.
[5:48] Das mumok beschäftigt 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Welche Jobs und Arbeitsstellen sind das?
Claudia Ehgartner: Die Direktorin, dann Assistenten und Assistentinnen. Dann gibt es eine Abteilung der Kuratoren, die für Ausstellungen zuständig sind. Das sind Kunsthistoriker/Kunsthistorikerinnen, die Ausstellungskonzepte entwickeln und auch inhaltlich die Bücher zu den Ausstellungen, also die Ausstellungskataloge schreiben oder Schreiberinnen/Schreiber einladen. Dann gibt es bei uns die Sammlungsabteilung, dort arbeiten auch vorwiegend Kunsthistoriker und Kunsthistorikerinnen, die sich kunsthistorisch und forschend auch um die Sammlung kümmern. Dann gibt es die Presse-/Marketingabteilung, das heißt, das Ganze muss dann auch beworben werden. Es gibt eine neue Ausstellung, wie wird die bekannt gemacht? Was erfährt die Presse? Welche Texte kriegen die? In welchen Zeitungen – möglichst vielen meistens – soll bekannt werden, dass es diese Ausstellung gibt, dass es das Museum gibt? Welche Plakate hängen wo und wie schauen die aus? Und welche Folder oder sonstige Sachen gibt es dazu? Wie wird die Ausstellung beworben? Dann gibt es die Publikationsabteilung, die machen die Ausstellungskataloge, eben die Bücher zu den Ausstellungen. Dann gibt es eine Restaurierungsabteilung, wo Restaurator_innen sich um die Kunstwerke kümmern, die den Museen gehören und die, die bei uns ausgestellt werden. Dann gibt es noch den kaufmännischen Leiter und das ganze Finanzwesen, die Buchhaltung. Dann gibt’s noch den Bereich der Sicherheit, die Sicherheitszentrale und die Kollegen, die eben sich um die Sicherheit kümmern und die Kollegen und Kolleginnen auch von der Aufsicht, die sich im Museum selbst um die Sicherheit kümmern. Dann gibt’s eben die Abteilung für Kunstvermittlung, in der ich auch arbeite. Ah, ein Arbeitsteam gibt’s noch bei uns, also Kollegen, die den Ausstellungsaufbau und -abbau organisieren und auch noch Kollegen, die sich um die Technik des Hauses kümmern, also dass da alles in Ordnung ist, dass das Gebäude in Ordnung ist, dass das Gebäude gut gereinigt wird, dass irgendwelche Arbeiten gemacht werden, wenn irgendwas kaputt ist oder Firmen organisiert werden, dass die eben Reparaturen vornehmen und so weiter.
[8:18] Eine wichtige Frage fällt uns ein: Warum will man im Museum arbeiten?
Claudia Ehgartner: Ich kann’s für mich beantworten, ich glaub, das ist für jeden auch anders. Ich beschäftig mich gerne mit Kunst und mit moderner Kunst und ich hab gern mit Menschen zu tun. Und der Beruf, den ich ausübe, der verbindet beides. Also ich würd nicht den ganzen Tag in einem Büro sitzen können zum Beispiel oder ich könnte nicht in der Forschung arbeiten, weil das wär mir auch zu einsam. Mich interessiert wirklich, was passiert, wenn man sich Kunst anschaut, woran denkt man, worüber spricht man ... Ich arbeite auch gern mit Künstlern und Künstlerinnen zusammen. Ich lerne auch gern. Im Museum ist es so, dass die Ausstellungen immer wechseln und jedes Mal muss ich mich auf die neue Ausstellung vorbereiten und da lern ich gern immer dazu, das gehört zu meinem Beruf dazu und das find ich irgendwie eigentlich einen Luxus, dass man eben immer so dazulernen muss oder beziehungsweise kann. Und ich lern halt viele verschiedene Leute kennen bei den Besucher_innen, wir arbeiten mit Kindern, mit Jugendlichen, mit Erwachsenen, ganz unterschiedlichen, und das find ich auch sehr spannend.
[9:38] Welche Schule muss man absolvieren, um im Museum zu arbeiten?
Claudia Ehgartner: Da gibt’s keine bestimmte Schule. Es kommt darauf an, in welchem Bereich des Museums man arbeiten will. Für viele Bereiche im Museum muss man auch ein Studium machen, Bei mir war’s so, dass ich erst einmal Kindergärtnerin war und mir dann gedacht hab: „Na, ich möchte gern als Kunstvermittlerin – Museumspädagogin hat das damals geheißen – arbeiten. Dann hab ich gehört, aha, da muss man studieren. Hab mir gedacht: Okay, dann studier ich halt. Hab mir gedacht: Was ist gescheit? Pädagogik und Kunstgeschichte hab ich dann studiert. Und dann hab ich begonnen, andere Kunstvermittler_innen kennen zu lernen und dann hab ich bemerkt, die haben alle nicht Kunstgeschichte studiert (lacht), sondern haben andere Dinge studiert, haben einfach auch aus einem Interesse heraus sich so das Wissen dazu angeeignet, und wir sind zum Beispiel auch sehr unterschiedlich, die wir in dem Bereich arbeiten. Manche sind Künstler_innen, haben Kunst studiert oder auch nicht studiert, aber arbeiten als Künstler_innen, andere haben Kunstgeschichte, eine Lehrerin arbeitet auch bei uns, jetzt im Bereich der Kunstvermittlung, das ist sehr unterschiedlich. Die Kolleg_innen, die in der Buchhaltung arbeiten, haben Ausbildungen in diesem Bereich, also einen Lehrabschluss oder eine Handelsschule oder Handelsakademie besucht. Viele Kollegen in der Aufsicht machen das so als Job, die haben ganz unterschiedliche, da braucht man keine spezielle Fortbildung oder keine spezielle Schule oder Ausbildung. Und viele arbeiten da nur so zwanzig Stunden, machen nebenbei was anderes oder so, oder auch vierzig Stunden. Ja, die Kollegen vom Shop, da sind halt Leute, die Verkäufer_innen auch gelernt haben und die aber jetzt besonders gerne sich halt mit so Dingen, wie sie in so Museumsshops verkauft werden, tun beziehungsweise sich da gut auskennen.
[11:39] In einem Museum kann man nicht reich werden, versichert uns Claudia Ehgartner.
Claudia Ehgartner: Ich glaube, wenn man in der Wirtschaft arbeitet, verdient man mehr in vergleichbaren Tätigkeiten.
[11:52] Und wie können wir auf unser Budget achten, wenn wir öfter ins Museum gehen möchten? Achtung: Ein Normalticket kostet 10,-.
Claudia Ehgartner: Unter 19 Jahre, wenn man unter 19 Jahre alt ist, hat man Gratiseintritt in allen Bundesmuseen. Weitere Möglichkeiten, gratis ins Museum zu kommen, sind an den Eröffnungen, Ausstellungseröffnungen, da kann man im Internet ganz locker nachschauen, wann die immer sind. Oder bei uns gibt es auch einen Jugendclub, der immer an Donnerstagabenden stattfindet und da ist der Eintritt kostenlos und auch der Workshop kostenlos. Wenn man wenig Geld hat, gibt es die Möglichkeit, so einen Kulturpass zu beantragen und mit dem kann man gratis bei uns ins Museum oder auch kostengünstig oder gratis in Theater oder andere Ausstellungen und so gehen. Wenn man arbeitslos ist, hat man auf jeden Fall Ermäßigung. Oder man kommt an Tagen, wo wir … also es gibt mindestens ein, zwei Tage im Jahr, wo bei uns Gratiseintritt ist, überhaupt für alle. Und dann ist es gut, wenn man da kommt, wenn man keinen Eintritt zahlen will.
[13:01] Aktuelle Informationen aus dem Haus moderner Kunst findet ihr auf der Webseite mumok.at.
[13:17] Nach dem Gespräch mit Claudia Ehgartner finden wir noch ein bisschen Zeit, um durch die Ausstellung des Hauses zu gehen. In einem großen Raum treffen wir auf eine schräge Installation mit dem Titel „Méta-Harmonie“. Gebaut wurde diese im Jahre 1978 von einem Künstler namens Jean Tinguely. Mit einem Knopfdruck wird die Maschine in Bewegung gesetzt. Sie beginnt zu spielen. Hört noch rein! Wir verabschieden uns nun von euch.
In Zusammenarbeit mit Paweł Kaminski
LesenVom Handwerk zum Konzept Wie wird man zum Künstler oder zur Künstlerin? Wie lässt sich Kunst definieren, und wie kann ihr Wert ermittelt werden? Ein Lokalaugenschein an der [Akademie der bildenden Künste Wien] mit Petja Dimitrova. Das Gespräch wurde von Marko Torbica zusammengefasst.
An der Akademie der bildenden Künste werden verschiedene Studienrichtungen wie Architektur, Künstlerisches Lehramt und Bildende Kunst angeboten. Innerhalb dieser Studien gibt es wiederum unterschiedliche Fachrichtungen, zum Beispiel Bühnengestaltung oder Grafik. Das Fach Bildende Kunst, das auch das größte an der Akademie ist, beinhaltet unter anderem Malerei, Fotografie, Neue Medien, Performance, Video und Skulptur.
Das Studium kostet nichts, jedoch muss man für die Mitgliedschaft bei der Österreichischen HochschülerInnenschaft 18,- Euro pro Semester zahlen. Bis zum Abschluss des Studiums an der Akademie braucht man mindestens vier Jahre. Für die Studienberechtigung braucht man keine Matura, allerdings muss man eine Zulassungsprüfung bestehen. Um überhaupt zur Aufnahmeprüfung zugelassen zu werden, müssen die BewerberInnen vorher Mappen mit künstlerischen Arbeiten abgeben. Schafft man diese erste Hürde, kann man zur Aufnahmeprüfung antreten. Diese dauert drei Tage, in denen die BewerberInnen etwas Künstlerisches schaffen sollen. Es werden nur wenige Interessierte an der Akademie aufgenommen.
Neben den drei Rektorinnen, die die Universität leiten, und ProfessorInnen sind auch AssistentInnen wie Petja Dimitrova an der Akademie angestellt. Sie ist Assistentin in der Klasse für Konzeptuelle Kunst und gab uns Einblick in das Leben und die Organisation der Universität.
Um an der Akademie der bildenden Künste Wien zu arbeiten, braucht man ein Diplom, wobei es nicht zwingend notwendig ist, dass dieses von einer Kunstuniversität stammt, solange man schon Erfahrung im Kunstbereich gesammelt hat. Als Assistentin unterrichtet Petja Dimitrova nicht nur, sie nimmt auch an Sitzungen des Instituts teil und gibt Studierenden Hilfestellung, wenn sie Fragen haben oder praktische Unterstützung für ihre künstlerischen Arbeiten brauchen.
Konzeptuelle Kunst ist eine Kunstpraxis, die sich in den 1960er- und 1970er-Jahren in Westeuropa entwickelt hat. KonzeptkünstlerInnen wollen nicht einfach klassische Kunstwerke produzieren, sondern mit Experimenten, die manchmal auch provozieren, Dinge hinterfragen. In der Klasse für Konzeptuelle Kunst wird daher auch viel gemeinsam Theorie gelesen und diskutiert.
Auf die Frage "Was ist Kunst?" brachte uns Petja Dimitrova einige Gedanken näher. Kunst basiert zum einen auf Handwerk und Technik, zum anderen auf der Fähigkeit, eigene Ideen zu entwickeln, an Themen "dranzubleiben" und Dinge auszuprobieren. Das viel beschworene "künstlerische Talent" sieht Dimitrova als weniger wichtig an. Für sie bedeutet Kunst, den Mut zu haben, seine Gedanken und Interessen visuell darzustellen.
KünstlerInnen arbeiten wie selbstständige UnternehmerInnen, sie haben nur selten einen fixen, langfristigen Job an einer Institution. Der klassische Weg, mit Kunst Geld zu verdienen, ist, die künstlerischen Arbeiten in Galerien zu verkaufen.
Der Wert von Kunst kann in einer Galerie von einem Experten/einer Expertin ermittelt werden, wobei er/sie diesen anhand bestimmter Kriterien feststellt. Berücksichtigt werden dabei zum Beispiel das Material, die Technik und das Alter des Kunstwerks. Auch Kunstwerke, die gerade als "modern" oder beliebt gelten, erreichen oft höhere Verkaufspreise.
Die Normalität sieht aber meist so aus: Viele KünstlerInnen brauchen neben ihrer künstlerischen Tätigkeit einen Job, um über die Runden zu kommen.
In Zusammenarbeit mit Vina Yun